Dienstag, 13. November 2018

Mehr als 300 Menschen sind am 8. November zur Gedenkveranstaltung gekommen


Schwerin, 8. November 2018.
Das hat mich vor einigen Tagen sehr gefreut: Mehr als 300 Menschen sind am 8. November 2018 in Schwerin zur Mahn- und Gedenkstunde an die Pogromnacht 1938 gekommen. Auch mit dabei war Rabbi William Wolff. Sein lebensfroher und auch weiser Rat lautete: "Wir müssen uns umeinander kümmern". In den weiteren Ansprachen wurde auch an die Familie Kychenthal erinnert. Ihr Kaufhaus und die Privaträume der Familie am Schweiner Marktplatz wurden in der Pogromnacht 1938 von Mitgliedern der Schweriner SA verwüstet.

Freitag, 12. Oktober 2018

Andrés Kychenthal in Schwerin

Dr. Andres Kychenthal vor dem ehemaligen Kaufhaus am Marktplatz.
Im September 2018 kam Dr. Andres Kychenthal zu einem Kurzbesuch nach Schwerin. Das hat mich sehr gefreut. Er ist einer der zwei Söhne von Hans Kychenthal. Hauptgrund für Andres Schwerin-Besuch waren die Stolpersteine für seine Familienangehörigen am Eingang des ehemaligen Kaufhauses auf dem Schweriner Marktplatz.
Zusammen mit Andres besuchte ich auch die Synagoge in Schwerin und den jüdischen Friedhof. Im Stadtarchiv sahen wir uns zusammen mit dem Leiter des Archives Dr. Bernd Kasten zahlreiche Originaldokumente zur Geschichte des Kaufhauses Kychenthal an. Sogar Lars Tietje, der Intendant des Schweriner Staatstheaters empfing uns kurzfristig. Er zeigte uns den Ehrensitz für Familie Kychenthal im Theater. Gleichzeitig lud er Andres herzlich ein, bei seinem nächsten Besuch in Schwerin zu einer Vorstellung zu kommen. Natürlich war auch Zeit für einen Besuch des ehemaligen Kaufhauses: per Kaffeepause in der Rösterei Fuchs.



Mit Intendant Lars Tietje (stehend in der
Mitte) im Staatstheater. 
  
Besuch in der Schweriner Synagoge


Dr. Bernd Kasten zeigt Original-
dokumente im Stadtarchiv Schwerin.
Ehrensitz im Staatstheater.

Freitag, 26. Januar 2018

Jüdische Allgemeine berichtet über Schulprojekt

Über das von Lehrern initiierte Schulprojekt zu jüdischen Persönlichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern hat jetzt im Januar die Wochenzeitung "Jüdische Allgemeine" (Ausgabe 2/2018) berichtet. In einem fast ganzseitigen Artikel wird das Projekt vorgestellt.
Unter anderem schreibt der Autor Axel Seitz über die Gründe für das Projekt: "Durch dieses Schulprojekt kann das Leben von (...) Juden aus Mecklenburg und Vorpommern jederzeit weitererzählt werden und bleibt zugleich vor dem Vergessen bewahrt."
Hier kann man den Artikel lesen:
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/30550/highlight/kychenthal